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Wer für alles offen ist- kann nicht ganz dicht sein!



„Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“

Ein Satz mit Augenzwinkern – und doch steckt viel Wahrheit darin.

Selbst ein Bach braucht sein Bachbett. Erst seine Grenzen geben ihm Richtung, Kraft und die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Ohne Ufer wird aus einem Bach schnell eine Überschwemmung.

So ist es auch mit uns Menschen. Offenheit ist eine wertvolle Haltung. Doch wenn sie in Orientierungslosigkeit mündet und wir zu allem Ja sagen, verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst.

Sich zu positionieren bedeutet nicht, andere abzuwerten. Im Gegenteil: Ich werte niemanden ab, indem ich Werte habe, sie benenne und lebe. Wer weiß, wofür er steht, kann anderen mit Respekt begegnen – ohne sich selbst aufzugeben.

Gesunde Grenzen schützen nicht nur uns, sondern auch unsere Beziehungen. Sie verhindern, dass alles ungefiltert in unser Leben strömt und uns überflutet.

Es geht ganz einfach:

Bevor du im Alltag automatisch Ja oder Nein sagst, halte einen Moment inne und frage dich:

* Was bringt mir das?

* Was lastet es mir auf?

* Ist es jetzt für mich passend?

* Oder ist es jetzt gerade nicht passend?

Dann triff deine Entscheidung – bewusst. Und übernimm die Verantwortung dafür.

Denn ein Leben nach den eigenen Werten macht nicht eng. Es macht klar.

Du bist es wert.


 
 
 

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